In Südwestsachsen sind 2500 Bauarbeiter registriert, die mehr oder minder ein beschwerliches Arbeitsleben hatten. Das heißt natürlich auch, irgendwann ist die Arbeitskraft verschlissen. Von 2500 Bauarbeitern sind gerade mal noch 100, die mit 63 noch arbeiten, arbeiten können. Das Renteneintrittsalter soll aber nach dem Willen der Bundesregierung nach oben gesetzt werden. Fest wird es daran gemacht, dass die Lebenserwartung steigt.
Dass Menschen länger leben, auch anhand unseres Gesundheitssystems, ist Tatsache. Gleichzeitig werden aber Äpfel mit Birnen verglichen, denn heißt nicht die Menschen deswegen leistungsfähiger werden oder sind. Siehe das Beispiel der Bauarbeiter. Viele sind schon viel eher überfordert und ausgebrannt. Realitätsfern allemal, aber hier geht es ja auch nicht um den Menschen an sich, sondern es geht um die Finanzen. Die Kassen sind aber leer und nicht nur deswegen, weil der Generationenvertrag hinkt, sondern weil einfach schlecht über Generationen gewirtschaftet wurde und gleichzeitig wird sichtbar, dass die Modelle in die Zeit gekommen sind und so nicht mehr funktionieren. Sichtbar war dies schon viel eher.
Nun versucht die Regierung mit der Brechstange Kosten einzusparen und wollen es als Reform verkaufen. Es ist nichts weiter als eine Kosten – und Leistungssenkung. Man kann jetzt schon von einem Bumerangeffekt ausgehen.
Mr. HicHELP
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Autor dieses Artikels:Silvio Weise / HicHELP
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